Erweiterung der Deponie Pohlsche Heide
Der Kreis Minden-Lübbecke, vertreten durch den Abfallentsorgungsbetrieb des Kreises (AML) und die KAVG, plant die Erweiterung der Deponie Pohlsche Heide in Hille. Um allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern einen Einblick in den aktuellen Planungsstand und die Möglichkeit zum Gespräch rund um die geplante Deponieerweiterung zu geben, hatten AML und KAVG zu einer Öffentlichkeitsveranstaltung am 26.03.2025 in die Aula der Verbundschule Hille eingeladen.
Deponie Pohlsche Heide in Hille mit hoher Akzeptanz
„Vor dem Bau des ersten Deponieabschnitts hatte ich Bedenken, jetzt bin ich froh, dass wir den Deponiebetrieb hier haben!“, so Bürgermeister Michael Schweiß in seinem Grußwort. Um darzustellen, dass dies auch mit der Erweiterung der Deponie so bleibt, fand diese Öffentlichkeitsveranstaltung statt, an der ca. 80 Personen teilnahmen.
Neuer Deponieabschnitt als potentielles “Rohstofflager der Zukunft”
Der aktuelle Ausbaustand der Deponie Pohlsche Heide wird in einigen Jahren das Ende seiner Kapazität erreichen, daher planen der Abfallentsorgungsbetrieb des Kreises und die KAVG eine Erweiterung der Deponie nach modernsten Standards. Henning Schreiber und Thomas Kropp von der KAVG, Carsten Lesny vom technischen Planungsbüro API und Anke Rüpke vom mit der Projektsteuerung beauftragten Unternehmen BIG erläuterten verschiedene Aspekte der Planung.
Angefangen mit einem Rückblick auf die Historie der Pohlschen Heide und der Notwendigkeit der Erweiterung ging es um die technische Ausführung, die verhindert, dass Schadstoffe in die Umwelt geraten. Die Abfälle sollen so abgelagert werden, dass die Möglichkeit besteht, in Zukunft wertvolle Rohstoffe zurückzugewinnen. Weitere Ausführungen galten dem Ausgleich der Auswirkungen auf den Natur- und Artenschutz, z.B. muss für den gerodeten Wald mehr als die doppelte Fläche aufgeforstet und neue Lebensräume für betroffene Tierarten geschaffen werden.
Im Anschluss an den Vortrag gab es die Möglichkeit zum Austausch, die von den interessierten Bürgerinnen und Bürgern rege mit Fragen für einen konstruktiven Dialog genutzt wurde.